Parc La Mutta Falera

Via Plaun Rueun 44, Breil-Brigels
Jahrtausendealtes astronomisches Wissen sammelt sich auf der Sonnenterrasse im bünderischen Falera. Hier finden sich Megalithen und Menhire, die einzigartiges, uraltes Wissen über die Himmelskörper offenbaren.
Wenn die Sonne über den Bergen Graubündens aufgeht und Gipfel, Felder und Dörfer in sanftes Licht taucht, spürst du, dass Falera ein magischer Ort ist. Oberhalb des Dorfes, auf einem bewaldeten Hügel, liegt St. Remigius, eine alte katholische Pfarrkirche mit schiffförmig ummauertem Friedhof. Gleich hinter der Kirche entdeckte ein Förster im Jahr 1935 sechs säulenartige Felsblöcke, die im Abstand von 19 m bzw. einem Vielfachen hiervon aufgestellt waren. Untersuchungen ergaben, dass diese Steine Sonnenaufgangspunkte zu prägnanten Tagen im Jahreslauf angeben.
Forschungen konnten nachweisen, dass dieses Gebiet, der heutige «Parc La Mutta», ab der mittleren Bronzezeit (1600 - 1200 v. Chr.) besiedelt war. Das Wort «Mutta» steht im Rätoromanischen für Hügelkuppe. Grabungen haben verschiedene Funde zu Tage gefördert, die darauf schliessen lassen, wie intensiv sich die damaligen Bewohner mit den Himmelskörpern befasst haben müssen.
Parc La Mutta Falera
Via Principala 45c
7153 Falera