
Kreuzgasse 9, Tschagguns
Wenn der längste Tag und die kürzeste Nacht aufeinandertreffen werden vielerorts Bergfeuer entzündet.
Rund um den 20. Juni steigen Bergverliebte mit Fackeln und Holz in die Höhe, um dieses jahrhundertalte Ritual zu feiern. Schon im Mittelalter versammelten sich die Menschen, um im Feuerschein Glück, Segen und Heilung zu erhoffen. Während heute die Sonnwende im Mittelpunkt steht, war es früher vor allem die Nacht auf den 24. Juni, den Johannistag, an dem die Feuer entzündet wurden - ein Brauch, der tief mit der Natur und den Jahreszeiten verbunden ist.