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22 % mehr Hotelumsatz durch Erlebnisse

Einzigartige Erlebnisse zahlen sich aus: Gastgeber, die ihren Gästen mehr als nur eine Unterkunft bieten, erzielen höhere Auslastungszahlen, steigern ihren Umsatz und bauen langfristige Gästebindung auf. Die wichtigsten Fakten und Kennzahlen im Überblick.

Tobias Schrott

Höhere Auslastung und mehr Umsatz pro Gast: Die Zahlen sprechen für sich

Gäste entscheiden sich heute zunehmend für Hotels, die mehr bieten als ein komfortables Zimmer und gutes Essen. Laut einer aktuellen Studie der Welttourismusorganisation (UNWTO) erzielen Hotels mit erlebnisorientierten Angeboten durchschnittlich 10 bis 15 % höhere Buchungsraten als vergleichbare Betriebe ohne entsprechendes Angebot.

Auch der Umsatz pro Gast steigt deutlich. Eine Analyse von McKinsey zeigt, dass Gäste, die zusätzliche Angebote wie geführte Touren, kulinarische Erlebnisse oder Wellness-Pakete nutzen, bis zu 20 % mehr ausgeben. Ein konkretes Beispiel liefert ein führendes österreichisches Resort: Durch personalisierte Erlebnisangebote konnte der Umsatz pro Gast im Jahr 2023 um 22 % gesteigert werden – und das ganz ohne Erhöhung der Zimmerpreise.

Gäste langfristig binden: Erlebnisse als wertvolle Investition

Die Zufriedenheit der Gäste und ihre Bereitschaft zur Wiederkehr hängen zunehmend von den angebotenen Erlebnissen ab. Eine Umfrage der EHL Hospitality Business School zeigt, dass 75 % der Stammgäste vor allem aufgrund einzigartiger Aktivitäten und besonderer Angebote erneut buchen.

Erlebnisse schaffen emotionale Verbindungen, die weit über den eigentlichen Aufenthalt hinausreichen. Hotels mit einem starken Erlebnisangebot verzeichnen durchschnittlich eine um 30 % höhere Wiederbuchungsrate. Wer diesen Trend frühzeitig erkennt und gezielt fördert, baut nicht nur langfristige Gästebindung auf, sondern profitiert auch von einer loyalen und engagierten Kundschaft.

Wirtschaftliche Entwicklungen und die Zukunft des Hotelmarketings

Mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland und Österreich gewinnt die Erlebnisorientierung im Tourismus weiter an Bedeutung. Durch den demografischen Wandel, die wachsende Zahl aktiver Best-Ager und eine zunehmende Konzentration von Einkommen achten Reisende verstärkt auf den tatsächlichen Mehrwert ihrer Urlaubsinvestition.

Hotels, die diesen Mehrwert durch besondere und authentische Erlebnisse schaffen, können sich klar vom Wettbewerb abheben.

Die UNWTO prognostiziert bis 2025 einen weiteren Anstieg der Nachfrage nach personalisierten Reiseerlebnissen. Hotels mit erlebnisbasierten Angeboten sollen demnach eine um bis zu 20 % höhere Auslastung erreichen als ihre Mitbewerber. Eine Umfrage von Booking.com bestätigt diesen Trend: 40 % der Reisenden geben an, für außergewöhnliche Erlebnisse und individuelle Angebote bereit zu sein, mehr zu bezahlen.

Fazit: Mit Erlebnissen den Unterschied machen

Erlebnisse sind längst zu einem zentralen Erfolgsfaktor im Hotelmarketing geworden. Sie schaffen emotionale Verbindungen, stärken die Gästebindung und verschaffen Hotels einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Gerade in einem Marktumfeld, das von wirtschaftlichen Herausforderungen und steigender Konkurrenz geprägt ist, werden authentische und einzigartige Angebote immer wichtiger. Hotels, die ihre Gäste mit maßgeschneiderten Erlebnissen begeistern, profitieren nicht nur von höheren Auslastungszahlen und zusätzlichen Umsätzen, sondern bauen gleichzeitig eine loyale Stammkundschaft auf.

Ob geführte Wanderungen, kulinarische Events, kulturelle Highlights oder exklusive Wellness-Angebote – jetzt ist der richtige Zeitpunkt, Gästen nicht nur eine Unterkunft zu bieten, sondern unvergessliche Erlebnisse zu schaffen. Denn genau darin liegt das Alleinstellungsmerkmal, das moderne Reisende heute suchen.